05.11.2015

NRW Landesvorstand informiert Stadtverbands- und Kreisverbandsvorsitzenden über aktuelle Themen!

Sitzung am 28.05.13 in Kaarst

Dieter Mirbach, Vors. Bezirksverband Aachen
Bernd Mertens, Vors. Bezirksverband Dortmund
Frank Wesemann, Vors. Bezirksverband Münster
Wilfried Odenthal, Vors. Bezirksverband Düsseldorf
Andreas Niehaus, Vors. Bezirksverband Bielefeld
Stephan Neuser, Geschäftsführer Bestatterverband NRW e.V.

Die diesjährige Sitzung der Vorsitzenden- + Stellv./-innen der Stadt- und Kreisverbände im Bestatterverband NRW e.V. fand am 28.05.13 in Kaarst statt. Über den Sitzungsinhalt werden Sie durch Ihre jeweiligen Vorsitzenden Ihres Stadt- bzw. Kreisverbandes auf den kommenden regionalen Sitzungen vor Ort aus erster Hand informiert. Hierzu wird die Landesgeschäftsstelle noch ein Ergebnisprotokoll anfertigen und den Ehrenamtsträgern zur Verfügung stellen. 

04.11.2015

23.04.13 Kabinett beschließt neues Bestattungsgesetz NRW

Das Gesetz wird nun in den Landtag eingebracht und soll möglichst Anfang 2014 in Kraft treten.

Sehr geehrte Mitglieder,

gestern hat die Landesregierung das neue BestG NRW beschlossen.

Der Bestatterverband NRW wurde hierbei als einer von wenigen Organisationen & Institutionen durchgängig beteiligt und formell angehört.

Das Gesetz wird nun in den Landtag eingebracht und soll möglichst Anfang 2014 in Kraft treten.
Wir werden Sie hier weiterhin auf dem aktuellen Stand halten. Parallel sind wir auch im Gespräch mit den Oppositionsparteien. Die für unser Gewerk relevanten Änderungen werden wir Ihnen, sobald der Landtag das Gesetz beschlossen hat und dieses in Kraft tritt, detailliert vorstellen!


Zur Kenntnisnahme fügen wir Ihnen hiermit die Pressemitteilung des Ministeriums bei: ,,
23.04.2013 | Gesundheit: Ministerin Steffens: Kabinett beschließt neues Bestattungsgesetz - Grabsteine aus Kinderarbeit verbieten, muslimische Friedhöfe ermöglichen
Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:
Die Landesregierung hat die Novellierung des Gesetzes über das Friedhofs- und Bestattungswesen (Bestattungsgesetz) beschlossen. Das Kabinett billigte den von Gesundheitsministerin Barbara Steffens vor­gelegten Entwurf. Zentrale Punkte der Novellierung sind die Möglichkeit zum Erlass eines Aufstellungsverbots von Grabsteinen aus Kinderarbeit, zur Errichtung rein muslimischer Friedhöfe sowie die Schaffung gesetzlicher Grundlagen zur Verbesserung der Leichenschau. Das Gesetz wird nun in den Landtag eingebracht und soll möglichst Anfang 2014 in Kraft treten.
„Mit dem Gesetz ermöglichen wir Friedhofsträgern, das Aufstellen von Grabsteinen aus ausbeuterischer Kinderarbeit zu verbieten, durch die das Leben von Mädchen und Jungen zerstört wird“, erklärte Ministerin Steffens nach der Kabinettssitzung. „Insbesondere kirchliche Träger haben den Wunsch, in ihrer Satzung entsprechende Regelungen aufzunehmen. Die dafür erforderliche Ermächtigungsgrundlage ist in dem Gesetzentwurf vorgesehen“, so Steffens weiter.
Nach Schätzung der Internationalen Arbeitsorganisation verrichten rund 115 Millionen Kinder in aller Welt Arbeiten, die schädliche für ihre Sicherheit, Gesundheit oder Entwicklung sind. Verlässliche Angaben darüber, wie viele Kinder unter Verstoß gegen internationale Konventionen an der Herstellung importierter Grabsteine beteiligt sind, existieren nicht. Aber nach einer Schätzung des Instituts für Ökonomie und Ökumene in Siegburg arbeiten allein in der indischen Steinindustrie mindestens 150.000 Kinder.
Muslimische Friedhöfe
Kommunen in Nordrhein-Westfalen sollen gemeinnützigen Religionsgemeinschaften oder religiösen Vereinen die Errichtung und den Betrieb eines Friedhofes übertragen können. Dadurch können nach dem spezifischen Brauchtum ausgerichtete Bestattungen „aus einer Hand“ angeboten werden. „Ich gehe davon aus, dass sich immer mehr Muslime in Deutschland bestatten lassen möchten, damit sich die Grabstätten in der Nähe ihrer hier lebenden Kinder und Enkel befinden“, sagte Steffens. Bisher sind in Nordrhein-Westfalen zwar islamische Bestattungen möglich, nicht aber der selbstständige Betrieb eines Friedhofs durch Religionsgemeinschaften, die keine Körperschaften des öffentlichen Rechts sind. Dazu zählen zum Beispiel religiöse Vereine.
Modellvorhaben für Verbesserung der Leichenschau
Mit der Novellierung des Bestattungsgesetzes sollen auch rechtliche Grundlagen zu einer Verbesserung der Leichenschau geschaffen werden. Ziel ist zunächst die Durchführung von Modellvorhaben, um - erstmals - belastbare Fakten und Zahlen über die Qualität von Leichenschauen zu erhalten.
Hintergrund:
Zur geplanten Novellierung des Bestattungsgesetzes wurden im vergangenen Jahr verschiedene Verbände in Nordrhein-Westfalen angehört. Möglichkeit zur Stellungnahme hatten die Ärztekammern Nordrhein und Westfalen-Lippe, der Bestatterverband NRW, die Bezirksregierungen, die kommunalen Spitzenverbände, die Islamischen Verbänden, der Landesintegrationsrat NRW sowie Religionsgemeinschaften, die als Körperschaften des öffentlichen Rechts organisiert sind."
Quelle: Pressemitteilung © MGEPA Nordrhein-Westfalen

Mit freundlichen Grüßen


Frank Wesemann, Vorsitzender
Wilfried Odenthal, Stellv. Vorsitzender
Stephan Neuser, Geschäftsführer


Bestatterverband NRW e.V.
Graf- Recke-Str.71
40239 Düsseldorf
Tel.: 0211/690640
Fax.:0211/6906420
www.bestatter-nrw.de
Vorsitzender: Frank Wesemann
Registergericht Düsseldorf VR 3250

01.11.2015

Friedhof der Zukunft

Rückblick 1. Treffen der Gewerke und Institutionen am 20.02.2013 in Kamen

Die Friedhofs- und Bestattungskultur in Deutschland und in NRW unterliegt einem rasanten Wandel.

Alle Institutionen und Gewerke, die mit dem „Ort“ Friedhof zu tun haben, bemerken diese Veränderungen in der täglichen Arbeit.

Der Bestatterverband NRW e.V. und die Bestatterinnung NRW haben alle Gewerke und Institutionen, die mit diesem Thema in der täglichen Arbeit konfrontriert sind, zu einem " Runden Tisch" nach Kamen eingeladen, um die künftigen Herausforderungen aus der Perspektive der jeweilgen Interessengruppen zu besprechen und in einen gemeinsamen, regelmäßigen Dialog einzusteigen.

Die Idee des gemeinsamen Blickes in die Zukunft und die Entwicklung gemeinsamer Ideen und Möglichkeiten und ggf. Synergien fand bei allen Teilnehmern positive Resonanz und es wurde vereinbart, dass hierzu eine eigene Arbeitsgruppe gebildet wird, die sich bereits im September zu einem Folgetermin treffen wird.
Über den weiteren Verlauf werden wir Sie auf diesem Wege informieren.

Teilnehmer des ersten Treffens:
Andreas Niehaus ( Vorstand Bestatterverband NRW)
Oliver Wirthmann ( GF Kuratorium Deutsche Bestattungskultur)
Jan Peter Quelle ( Vorstand Landesverband Gartenbau Westfalen- Lippe)
Wilfried Odenthal ( Landesinnungsmeister Bestatterinnung NRW)
Carsten Nöll ( Vorsitzender Fachverband Rheinische Friedhofsgärtner)
Frank Wesemann ( Vorsitzender Bestatterverband NRW)
Dorothee Elias ( Landesinnungsmeisterin Steinmetze LIV Nordrhein)
Ralf Harbaum ( GF Landesverband Gartenbau Westfalen- Lippe)
Stephan Neuser ( GF Bestatterverband NRW)
Hans Bernhard Vielstädte ( LIV Steinmetze Westfalen Lippe)
Uwe Brinkmann ( Vorsitzender Verband der Friedhofsverwalter NRW)
Gerhard Engels ( Vorstand Verband der Friedhofsverwalter NRW)
Claudia Rott ( Ev. Kirche von Westfalen,  Landeskirchenamt)
Jörg Hahn ( Stellv. Landesinnungsmeister LIV Nordrhein)
Michael Jacob ( Ev. Kirche von Westfalen, Landeskirchenamt, Jur. Referent)
Dr. Ralf Hammecke ( GF Zentralfriedhofskommission Münster, Diakon St. Lamberti MS)
Hans-Walter Kessler ( Stellv. Landesinnungsmeister LIV Steinmetze Westfalen Lippe)

31.10.2015

Rückblick Mitgliedervollversammlung am 20.11.12 in Kamen

Gestern fand unter großer Beteiligung unsere Mitgliedervollversammlung in Kamen statt.
Mehr Informationen erhalten Sie in unserer Geschäftsstelle!

Über 100 interessierte Mitgliedsbetriebe nahmen an der Mitgliedervollversammlung in Kamen teil.

Wie immer gab es auch informative Vorträge durch unsere Gastreferenten:
Hier Herr Kroeze von der Firma Living Concept Media aus Münster: Thema seines Vortrages war " Social Media"!

29.10.2015

Novellierung des BestG NRW

Bestatterverband & Bestatterinnung zu Gast bei der CDU Fraktion im Landtag

Nach einem persönlichem Gesprächstermin mit der zuständigen Ministerin Frau Steffens im letzten Jahr und
der schriftlichen Stellungnahme innerhalb des formellen Anhörungsverfahren des zuständige Ministeriums, in der sich der Verband schriftlich zur geplanten Novellierung des BestG NRW geäußert hatte, nahmen heute der Verbandsvorsitzende Frank Wesemann, der Landesinnungsmeister Wilfried Odenthal und Geschäftsführer Stephan Neuser an der Sitzung des Arbeitskreises ( Arbeit, Gesundheit und Soziales) der CDU Fraktion im Landtag NRW als geladene Gäste teil.