27.10.2015

Bestatterverband NRW e.V. begrüßt 1.000 Mitgliedsunternehmen

Bestattungshaus H. Klein in Rheinbach

Hans- Joachim Friedrich, Stellv. Vorsitzender (2. von rechts) und Stephan Neuser, Geschäftsführer (3. von rechts) nahmen am 24.10.2012 das Unternehmen im Bestatterverband NRW e.V. und in der Landesinnung persönlich auf.

26.10.2015

Rückblick: 4. Speyerer Tage zum Friedhofs- und Bestattungsrecht

Hervorzuheben ist rückblickend insbesondere ein Vortrag und ein Thema, welches sich mit der rechtlichen Bedeutung der DIN EN 15017 für Bestattungsdienstleistungen befasst hat: ,,
Die DIN EN 15017:2006-01 für Bestattungs-Dienstleistungen: Rechtliche Bedeutung für Bestatter und Friedhofsträger"
von Herrn Privatdozent Dr. Christoph Busch, Maître en Droit, Akademischer Rat a. Z., European Legal Studies Institute Universität Osnabrück."

Aus unserer Sicht ist die Europäische Norm DIN EN 15017 ein wichtiges Regelwerk und ,,stellt die Qualität von Bestattungs-Dienstleistungen sicher, einschließlich der Pietät in Bezug auf den Verstorbenen und die Angehörigen, unter Berücksichtigung geltender örtlicher Bestimmungen." ( Zitat DIN EN 15017 S. 4)
Dadurch werden die hohen qualitativen und ethischen Anforderungen an den Bestatterberuf gesichert und in der Praxis gelebt.

Sollten Sie die DIN EN 15017 für Ihr Unternehmen käuflich erwerben wollen, so können Sie diese unter http://www.bestatter.de/bdb2/pages/shop/buecher_rubrik_arbeitshilfen.php bestellen.

22.10.2015

Rückblick: Tagung Trauer braucht Raum

20.-21.09.12 in Berlin

In der letzten Woche fand in Berlin die Tagung " Trauer braucht Raum!" statt.
Zahlreiche interessierte Fachbesucher nahmen die Gelegenheit war, um sich Ideen und Anregungen für den eigenen Betrieb und mögliche Umbau-, Neubau- und Umgestaltungmöglichkeiten einzuholen.

Eindrucksvoll wurde hier durch einen interdiziplinären Austausch zwischen Bestattern, Architekten und Studenten sowie hervorragende Praxisbeispiele der Fokus auf den jeweiligen Betrieb und die gestalterischen Möglichkeiten gelegt. Der Blick von unbefangenen Dritten, wie Studenten der Architektur und Architekten führte dazu, dass neue Sichtweisen eröffnet wurden. Dies ist wichtig, um den durch die tägliche Arbeit oft einseitigen Blickwinkel zu öffnen und sich in die Sichtweise des Kunden hineinzuversetzen.
Viele von Ihnen führen seit Generationen ein erfolgreiches Familienunternehmen. Die Gestaltung der Räumlichkeiten und die Einrichtung sind oft historisch gewachsen und oft merkt man - abglenkt durch die tägliche Arbeit - gar nicht, dass das äußere Umfeld schon etwas in die Jahre gekommen ist...

Wir möchten deshalb noch einmal aus der Tagungsankündigung bzw. Pressemappe zitieren, da die dort aufgeführten Punkte innerhalb der Tagung wunderbar thematisiert und durchleuchtet wurden:,,

Lamellenverhangene Schaufenster, verstaubte Urnen und vergilbte Fotos der Vorfahren an den Wänden? Das wirkt nicht gerade einladend! Wer einen Angehörigen verloren hat, braucht Halt: durch Menschen, die ihn tragen, durch Worte, die ihn trösten und durch Räume, die ihm gut tun.

Was man gegen Schwellenängste tun kann
Die Schwellenangst, die jeder überwinden muss, der ein Bestattungsinstitut aufsucht, hat Gründe. Denn eine Bestattung ist kein alltägliches Ereignis. Gefühle der Trauer und der Unsicherheit lasten auf den Menschen. Wer eine Bestattung zu organisieren hat, muss die Schwelle überschreiten. Doch durch den Auftritt des Bestattungsinstituts können Schwellenängste aufgefangen werden, vorausgesetzt: der Auftritt stimmt.

Deshalb hat das „Kuratorium Deutsche Bestattungskultur“ in Kooperation mit dem „Bund Deutscher InnenArchitekten BDIA in NRW“ und der „db deutschen bauzeitung“ die Wettbewerbe „Trauer braucht Raum! Architektur in der Bestattungsbranche“ für Studierende und Absolventen der Architektur und Innenarchitektur sowie für Bestattungsunternehmer, die bereits neu oder umgebaut haben, ausgeschrieben.

Für einen ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance. Und so kommt es auf die Gestaltung des Bestattungsinstituts an: Schaufenster, Eingang, Empfangsbereich, Besprechungszimmer, Abschiedsraum, Trauerhalle… Das Zusammenspiel von Formen, Farben, Materialien, Lichtverhältnissen, Möbeln und Dekoration prägt das Ambiente eines Raumes.
Ziel ist, einer der sensibelsten Branchen architektonische Impulse zu geben, damit Menschen in einer der schwierigsten Situationen ihres Lebens Räume vorfinden, die gut tun. Ausgezeichnet werden gelungene Neu-, Um- und Anbauten als Best-Practice-Beispiele der Branche sowie kreative Entwürfe für Neubauprojekte, die zukunftsweisend sein dürfen und sollen.

Welche Kriterien zählen
Bewertet wurden gestalterische, ökologische und wirtschaftliche Aspekte ebenso wie trauerpsychologische in Form der Wirkung von Materialien, Formen und Lichtverhältnissen. Dabei geht es wesentlich um die Verbindung von Zweckerfüllung, Bedarfsgerechtigkeit, Gestaltung, Kreativität und Wirkung. Vorbildliches Planen und Bauen orientiert sich an dem mit der Architektur verbundenen Image ebenso wie an der Wirkung, die die Innenarchitektur auf Kunden und Mitarbeiter des Unternehmens hat."


Wir freuen uns, dass einige unserer Mitgliedsbetriebe an dem Wettbewerb teilgenommen haben und gratulieren hiermit unseren NRW - Preisträgern und deren Architekten zu den tollen Ergebnissen. Weiterhin möchten wir Sie ermutigen, die eigene räumliche- und bauliche Situation zu reflektieren und einfach mal andere Institute und Kollegen zu besuchen und sich ggf. dort Anregungen und Ideen für den eigenen Betrieb zu holen.

Es muss nicht immer die große Lösung sein. Oft kann man durch kleine Veränderungen große Wirkung erzielen.

Ein Preisträger sagte bei der Vorstellung seines Projektes, dass er im Vorfeld nicht erahnen konnte, wie viel positive Rückmeldung er von seinen Kunden und Dritten durch die Neugestaltung seines Institutes bekommen hat.

 

Die Bilder der Preisträger und der Veranstaltung können Sie sich hier herunterladen:
http://www.bestatter.de/bdb2/pages/news/pressemappen_aktuell.php 

21.10.2015

Verfahren zur Novellierung des BestG NRW

Aktueller Stand

Wie Sie vielleicht schon aus der Presse entnommen haben, wird es in NRW eine Änderung des BestG NRW geben.

Die Bemühungen von unserer Seite in Bezug auf die Novellierung des BestG reichen schon bis in das Jahr 2008 zurück.

Hier hatte es bereits die ersten intensiven persönlichen Gespräche zwischen dem Vorstand des Bestatterverbandes NRW ( vertreten durch Herrn Wesemann und Herrn Odenthal) und der damaligen Landesregierung unter Minister Laumann (CDU) gegeben. Unter der Minderheitsregierung (rot-grün, Ministerin Steffens) wurden unsere Bemühungen fortgesetzt und in persönlichen Gesprächen mit der Ministerin und den zuständigen Sachbearbeitern unsere Anregungen und Forderungen vorgetragen.

Auch mit der neu gewählten Landesregierung hat es einen kontinuierlichen Austausch mit Frau Steffens und der zuständigen Fachabteilung gegeben. Im Juli 2012 sind wir dann als zuständiger Berufsverband und zuständige Berufsinnung für das Bestattungsgewerbe in NRW formell gebeten worden, im Rahmen einer Anhörung, zu den geplanten Änderungen des BestG NRW Stellung zu beziehen. Dies haben wir im Juli umfassend in einer ausführlichen Stellungnahme getan.

Wir sind diejenigen, die an aller erster Stelle angehört worden sind. Somit sind die jetzigen Schritte Auswirkungen der über vier Jahre andauernden Bemühungen unseres Vorstandes.

Inhaltlich sind wir hier, da es sich um eine offizielle Anhörung im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens handelt, zur Verschwiegenheit verpflichtet worden.
Daher können wir an dieser Stelle, anders als andere, die hieran nicht beteiligt worden sind, noch keine inhaltlichen Angaben machen.
Nach Rücksprache mit dem Ministerium wird das Gesetz voraussichtlich Anfang 2013 in Kraft treten.

Bis dahin bitten wir Sie um Verständnis, dass wir inhaltlich noch keine weiteren Informationen abgeben können.


Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Bestatterverband NRW e.V.
Graf- Recke-Str.71
40239 Düsseldorf
Tel.: 0211/690640
Fax.:0211/6906420
www.bestatter-nrw.de
Vorsitzender: Frank Wesemann
Registergericht Düsseldorf VR 3250

19.10.2015

22.05.12 Kaarst: Sitzung der 42 Stadtverbands- Kreisverbandsvorsitzenden & deren Stellvertreter!

Präsident des Bundesverbandes, Christian Streidt und der Generalsekretär des BDB, Dr. Rolf Lichtner nahmen an der Situng teil und gaben wichtige Impulse für die Zukunft!

Der NRW Landesvorstand mit dem Präsidenten:

Erste Reihe:
Frank Wesemann (Vorsitzender), Bernd Mertens ( Vorstand)
Andreas Niehaus (Vorstand), Ehrenvorsitzender Raimund Salm, Wilfried Odenthal (Stellv. Vorsitzender), Christian Streidt ( Präsident BDB), Stephan Neuser ( GF, Landesverband), Hans-Joachim Friedrich ( Stellv. Vorsitzender), Dieter Mirbach( Vorstand),