16.10.2015

Asche eines Verstorbenen darf nicht auf privatem Grundstück verstreut werden

Das OVG Koblenz hat entschieden, dass die Asche eines Verstorbenen nicht auf einem privaten Grundstück verstreut werden darf.

Neues Präsidium des Bundesverbandes Deutscher Bestatter e.V.

Frank Wesemann (VP) / Ralf Michal (VP) / 
Christian Streidt (P) / Helmut Pohlmann (VP)

Der Kläger begehrt die Erlaubnis, nach seinem Tod die Asche seiner sterblichen Überreste auf einem ihm gehörenden Waldgrundstück verstreuen zu lassen. Der beklagte Landkreis lehnte dies unter Hinweis auf den bestehenden Friedhofszwang ab. Die hiergegen erhobene Klage hatte bereits das Verwaltungsgericht abgewiesen.
Das OVG Koblenz hat diese Entscheidung bestätigt. Nach Auffassung des Oberverwaltungsgerichts sind die Anlegung eines privaten Bestattungsplatzes und die Verstreuung der Asche eines Verstorbenen nach dem rheinland-pfälzischen Friedhofs- und Bestattungsrecht unzulässig. Der demnach bestehende Friedhofzwang stehe mit der verfassungsrechtlich gewährleisteten allgemeinen Handlungsfreiheit in Einklang. Denn der Gesetzgeber habe bei der Regelung des Bestattungsrechts den ihm zustehenden Gestaltungsspielraum nicht überschritten.

Der Friedhofszwang diene dem legitimen Zweck der Wahrung der Totenruhe und berücksichtige die verbreitete Scheu des überwiegenden Teils der Bevölkerung vor dem Tod und seinen Erscheinungsformen. Dem Wandel der gesellschaftlichen Auffassung zur Bestattungskultur habe der Gesetzgeber dadurch ausreichend Rechnung getragen, dass er anonyme Bestattungen auf öffentlichen Friedhöfen und sogenannten Begräbniswäldern zulasse.

Quelle: Urteil vom 18.04.2012 AZ 7A 10005/12.OVG; Pressemitteilung Justizministerium Rheinland Pfalz.

12.10.2015

Neues Präsidium des Bundesverbandes Deutscher Bestatter in Schweinfurt gewählt!

Bundesvorstandssitzung 26.-27.04.12

Als neuer Präsident wurde Herr Christian Streidt aus Baden- Württemberg gewählt. NRW gratuliert hierzu herzlich und wünscht für die künftigen wichtigen Aufgaben viel Erfolg & ein gutes Gelingen!

Als Vizepräsident des BDB wurde unser Landesvorsitzender Frank Wesemann sowie Herr Ralf Michal ( Bayern ) und Herr Helmut Pohlmann ( Schleswig- Holstein) gewählt.

Hierzu gratulieren wir allen Verantwortlichen recht herzlich!
Nordrhein- Westfalen ist somit auf der höchsten Ebene des Bundesverbandes vertreten und setzt damit die bisherige Tradition fort. Damit ist gewährleistet, dass die Anliegen und Interessen unserer Mitgliedsbetriebe auch auf höchster Ebene vertreten und gewichtig wahrgenommen werden.

Unser besonderer Dank gilt an dieser Stelle unserem Ehrenvorsitzenden Conrad W. Schormann, der nach mehreren Jahrzehnten der aktiven Arbeit im Bundesverband - zuletzt als dessen Vizepräsident - nicht mehr für ein Amt im Bundesverband zur Verfügung stand.

09.10.2015

Änderung Künstlersozialkasse

Keine Abgaben mehr für Trauerredner durch den Bestatter!
Trauerredner aus der Künstlersozialkasse entfernt!

Am 1. Dezember 2011 hat der Bundestag das Künstlersozialversicherungsgesetz in einem Detail geändert. Die Gesetzesänderung zielt darauf, eine Ausweitung des Berufsbilds der Versicherten zu begegnen. Auswirkungen hat das zum einen für Trauerredner/innen, die über die KSK versichert sind, zu deren Nachteil. Zum anderen für Bestattungsunternehmen, die ab 2012 keine Abgaben mehr abführen mussten, zu ihrem Vorteil.

Mehr Informationen erhalten Sie in unserer Geschäftsstelle!

Mit freundlichen Grüßen

Bestatterverband NRW e.V.
Graf- Recke-Str.71
40239 Düsseldorf
Tel.: 0211/690640
Fax.:0211/6906420
www.bestatter-nrw.de
Vorsitzender: Frank Wesemann
Registergericht Düsseldorf VR 3250

06.10.2015

Trauer braucht Raum

Tagung „Trauer braucht Raum! Architektur in der Bestattungsbranche“ - vom 20.-21.09.2012 in Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren,

vom 20.-21.09.2012 wird in Berlin die Tagung " Trauer braucht Raum " stattfinden.
Diskutiert werden gelungene Umbauten und Neubauten, Best-practice-Beispiele sowie Entwürfe von Nachwuchstalenten der Architektur und Innenarchitektur. Wie Schwellenängste durch architektonische und innenarchitektonische Gestaltungsideen abgebaut und Trauer durch den Einsatz von Farben, Licht und Materialien aufgefangen werden kann, darum geht es bei der Tagung „Trauer braucht Raum“.

Den Flyer und die Anmeldung können Sie sich hier herunterladen:
DOWNLOAD!
Lassen Sie sich diese einmalige Veranstaltung nicht entgehen, die innovative Impulse und zukunftsweisende Anregungen für die Bestattungsbranche gibt.

05.10.2015

Bestatterverband NRW e.V. & Bestatterinnung NRW sind jetzt auch bei facebook!

Hier gelangen Sie zu unserem facebook-Auftritt!

http://www.facebook.com/bestatter.nrw